Kennst Du es, dieses mulmige Gefühl im Bauch, wenn irgendetwas nicht stimmt?
Eigentlich geht es Dir gut, aber eine Begegnung, ein Gespräch oder eine Situation bringen wieder dieses bekannte Gefühl hervor. Es ist so präsent, dass es Dich wie ein klebriger Spinnenfaden gefangen hält. Du wirst ihn nicht mehr los und es kommt in der Folge zu Übersprungshandlungen, bei denen Du Deine gesunden Vorsätze und Routinen vergisst. Du beginnst wider die Vernunft massenhaft Süßes zu essen oder Alkohol zu trinken, um dieses schlechte Gefühl loszuwerden.
Die gute Nachricht ist aber, dass Du dieses mulmige Gefühl gar nicht “wegessen” oder -saufen musst, da es Deine Alarmanlage ist, die Dir signalisiert, dass hier etwas nicht stimmt bzw. Dir nicht guttut. Dann nimm Abstand und gönn Dir die Zeit, Tagebuch zu schreiben oder Gleichgesinnte zum Reden zu finden, um diese Gefühle besser zu verstehen.
Schreiben und Teetrinken
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein tägliches Ritual Dir in schwierigen Lebensphasen helfen kann, Dein Lebensgefühl zu stärken. Mir hilft Teetrinken und Schreiben dabei, in meiner Mitte zu bleiben. Ich verbrachte in meinen 20ern viele Abende mit meinem Tagebuch und versuchte schreibend und zeichnend das Leben und die Menschen zu verstehen. Vieles verstehe ich bis heute nicht, aber ich weiß, dass ich bei einer guten Tasse Tee runterkomme und Stärkung empfinde.
Eine gute Schutzhülle schaffen
Regelmäßige Ölungen des gesamten Körpers sind nicht nur die beste Therapien gegen Erschöpfungszustände und Ängste, sie schaffen auch eine Art zweiter Haut. Ein sehr gutes Öl im Sommer ist beispielsweise Ksheerabala Thailam, das auch bei Ängsten und Muskelschwäche hilft. Entweder Du ölst Dich regelmäßig selbst oder gönnst Dir in anstrengenden Lebensphasen mal eine professionelle Ayurvedabehandlung.
Den Kontakt zu Dir selbst stärken
Mache ein tägliches Date mit Dir selbst zum Beispiel beim Morgenyoga. Das sollte kein lustlos abgespultes Programm aus viel zu fordernden oder öden Übungen sein. Nein, es sollten Übungen oder Meditationen sein, die du liebst und die Dir Kraft geben. Fange mit 5-10 Minuten an und wenn Du Dich bereit fühlst, weitest du die Zeit weiter aus. Wenn Du Inspirationen dafür benötigst, dann sei doch im November 2024 bei meinem 7-wöchigen Kundalini-Yogakurs dabei - ganz bequem von zuhause aus via Zoom.
Den Horizont erweitern
Befreie dich aus dem klebrigen Netz ungesunder Beziehungen und Gewohnheiten, indem Du Dir eine Auszeit nimmst. Fahre an einen Lieblingsort mit Deinem Lieblingsbuch, Deiner Lieblingsmusik oder einem Deinem Tagebuch. Möchtest Du nicht allein fahren, dann komm vom Samstag, den 10.05 bis Montag, den 12.05. 2025 mit an die Ostseeküste nach Haffkrug. Teena und ich bieten dort direkt am Meer ein Wohlfühlwochenende für Frauen mit Kundalini Yoga, ayurvedischer Selbstsorge, kreativem Arbeiten sowie leckerem Ayurvedaessen an. Du musst dafür nichts können, sondern einfach nur da sein.
keine Macht der Ohnmacht - Lesen Rettet
Wir leben in einer Zeit, wo die Nachrichten voll von Krieg und Katastrophen sind. Lass Dich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Substanzielle Artikel in seriösen Zeitungen und gute Romane stärken unseren Geist und helfen dabei, Dinge klarer zu sehen. Ignoranz gegenüber der aktuellen Lage (Ayoga) und ständiges Konsumieren von Fastfood-Nachrichten (Atiyoga) sind dagegen nicht förderlich für mentale Stärke.
In meinem Urlaub kam ich endlich dazu, all die wartenden Bücher zu lesen. Lesen hilft komplexe Themen differenzierter zu betrachten. Empfehlenswert der Roman Damenopfer von Steffen Kopetzky, der sich mit der russischen Revolutionärin und Friedensaktivistin Larissa Reissner und ihrer Zeit beschäftigt.
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